Samsung will ab 2019 Graphen-Akkus in Galaxy-Smartphones verbauen

Forscher entdeckten vor 10 Jahren ein Material namens „Graphen“ und bekamen dafür den Nobelpreis. Graphen ist die Modifikation von Kohlenstoff und gilt als der dünnste Stoff der Welt. Zum Vergleich, um welche Größenordnung es hier geht: Es ist Millionen Mal dünner als ein menschliches Haar. Zudem hat es andere, bemerkenswerte Eigenschaften. Es ist härter als Diamant oder Stahl und leitet besser als Kupfer. Graphen hat zusätzlich eine Struktur, die Bienenwaben ähnelt. Dies erklärt auch, weshalb es so robust ist. 

Doch was hat das mit Smartphones zu tun?
Neuerdings kursieren Gerüchte, dass Samsung sich diese Technologie zunutze machen möchte, um die Akkukapazität seiner Smartphones um ca. 45 % zu erhöhen. Bereits Ende 2017 hatte sich der Konzern die Technologie patentieren lassen. Samsung forscht seit vielen Jahren in Kooperation mit der Universität in Seoul an der Verwendung des Materials. In 2019 sollen die ersten Graphen-Akkus in Smartphones verbaut werden. Die Akkus sollen dann in nur einem Fünftel der Zeit vollständig aufgeladen sein. 

Verbaut wird das Graphen in Lithium-Ionen-Akkus. Sowohl an Plus-, als auch Minuspol hilft es, die Ladezeit drastisch zu verringern. Bei welchem Modell genau es erstmals eingesetzt wird, ist noch unklar. Gewiss ist aber, dass es nur eine Frage der Zeit ist. Sollte sich der Einsatz als sicher erweisen, wird die Produktion in Serie gehen. Auch für Elektro-Automobile und weitere Technologien kommt die neue Form der Akkus in Frage. 

Quelle: Samsung Galaxy S10 mit Wunder-Akku? 2019 beginnt die Smartphone-Revolution

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