Kaum zu glauben: Galaxy Note 7 mit Explosionspotential wird weiterhin genutzt

Kaum zu glauben: Galaxy Note 7 mit Explosionspotential weiterhin genutzt

Der Start des hoch angepriesenen Samsung Galaxy Note 7 hätte weitaus besser laufen können. Stattdessen blähten sich bei nicht wenigen Besitzern die Geräte auf und das Smartphone explodierte, verschmorte und fing Feuer. Ursache für die Pannenreihe war ein falsch designter Akku.

Verlust und Verantwortung

Der Hersteller nahm das Galaxy Note 7 sofort aus den Regalen und trug die Kosten für die beschädigten Handys der Nutzer. Insgesamt entstand Samsung dabei ein Schaden von 5,3 Milliarden US-Dollar. Doch obwohl der Mischkonzern eingehend, mehrfach und über verschiedene Medienformate vor den potentiell lebensgefährlichen Geräten gewarnt hatte, gibt es immer noch Nutzer, die sich weigern, ihre Smartphones einzuschicken, auch wenn sie dafür ein neues bekämen.

Die Strategien der Nutzer

Samsung versuchte, die beschädigten Geräte unschädlich zu machen, um die Besitzer dazu zu zwingen, ihre Smartphones zurückzugeben. Erst durch ein Update, das die Ladekapazität senkte, dann durch eines, das es dem Handy gar nicht mehr erlaubte, zu laden. Nutzer unterdessen schieben trotz der Explosions-Bedrohung die Updates auf; einige Geräte sind also nach wie vor im Umlauf.

Sicherheit geht vor

Die US-Behörden warnten bereits 2016 vor dem brand gefährdeten Handy; Fluggesellschaften raten dringend davon ab, die Geräte während des Fluges zu bedienen und einige verbieten sogar, das Note 7 mit an Bord zu nehmen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Besitzer der betroffenen Smartphones bald zur Besinnung kommen, um sich und andere nicht in unnötige Gefahren zu bringen.

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