Google droht mit Ablehnung der Genehmigung

Google stellt klare Bedingungen: Smartphones mit dem Betriebssystem Android sollen von den Herstellern in Zukunft regelmäßig mit Sicherheitsupdates aktualisiert werden. Halten sich Hersteller nicht an die Vorgabe, will Google Ihnen die Genehmigung für Android entziehen. 

Android feierte vor kurzem seinen 10. Geburtstag. Als Betriebssystem ist es mittlerweile weltweit etabliert, was allerdings auch Gefahren mit sich bringt. Zunehmend ist Android Attacken von Hackern ausgesetzt, und das Bereitstellen von Sicherheitsupdates wird immer wichtiger. Die Hersteller von Smart Phones und Tablets sind bisher aber nur sehr lasch mit der sensiblen Thematik umgegangen, und hat Google nun mit einer deutlichen Reaktion geantwortet. 

Neue Verträge mit klaren Fristen für Updates 

Zwei Jahre lang müssen Android-Geräte nun Sicherheitsupdates erhalten. Dies geht aus einem neuen Vertrag mit einem Hersteller hervor, den Google soeben abgeschlossen hat. Im ersten Jahr nach der Veröffentlichung der neuen Version von Android müssen wenigstens vier Updates angeboten werden. Daraus folgt: im Abstand von drei Monaten muss für das Smartphone oder Tablet ein neues Patch verfügbar sein. 

Google droht mit Verweigerung der Genehmigung 

Aber nicht nur Tablets und Smartphones sind betroffen, Android läuft mittlerweile auch auf anderen Geräten, zum Beispiel Receivern. Wenn mindestens 100 000 Nutzer ein Gerät aktiviert haben, fällt der Hersteller unter die Richtlinie. Stichtag ist rückwirkend der 31.7.2018, danach veröffentlichte Geräte müssen Google’s neuer Regelung entsprechen. 

Ist ein Hersteller dazu nicht in der Lage, droht Google, bei Anträgen für neue Produkte dem Hersteller keine Genehmigung für Android zu erteilen.

Quelle: Google knallhart: So soll das Update-Problem bei Android-Smartphones endlich gelöst werden

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